Museum
Amerikanischer Kunst
und Hotel Baudy
Natürlich,
ist der wunderschöne Garten, der vielfach in Motiven Monets erscheint,
ein lohnendes Ausflugsziel, aber es gibt auch viel anderes in Giverny
zu sehen.
Im späten
19. Jahrhundert reisten zahlreiche amerikanische Maler nach Frankreich,
insbesondere nach Giverny, dem Wohnort Monets. So ließ sich eine
amerikanische Künstlerkolonie (Mary Cassatt, Lilla Cabot Perry,
Willard Metcalf, William Butler
) in Giverny bei Claude Monet nieder,
um ihre impressionistischen Maltechniken zu vervollkommnen.
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Theodore Butler
(links) - Das Rose-Haus , ein von den Malern geliebter Ort (rechts)
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Seit 1992 zeigt
ein Museum Amerikanischer Kunst Wanderausstellungen, um die Bande zwischen
französischer und amerikanischer Kunst herauszustellen.
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Garten des Amerikanischen Museums
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Das Museum, das nur wenige Schritte vom Haus Claude Monets entfernt
liegt, wurde von Daniel J. Terra, einem Industriellen und Kunstliebhaber,
gegründet. Die moderne Architektur des am Hügel erbauten Hauses
fügt sich dank der Blumenpracht der Gärten und Mohnblumenwiese,
die das Gebäude umgeben, harmonisch in die Landschaft von Giverny
ein.
Das Museum ist der einzige Ort in Frankreich, der der amerikanischen
Kunst gewidmet ist. Es stellt Werke von 1750 bis zur heutigen Zeit aus.
So zeigt das Museum im Jahr 2007 internationale Wanderausstellungen
wie - Impressionismus in Giverny, 1885 -1915 (bis
Juli 1.) , und später, At leisure: American Art
( Juli 15. - Oktober 31.) u.s.w.
John
L. Breck - Morning Fog and Sun, 1892
© TFAA
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Edward Henry Potthast, Ring arond the Rosy, 1915
© TFAA
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Nachdem
Sie das Museum gesehen haben, ist es empfohlen bis zur Kirche
zu Fuß zu gehen : Claude Monet Strasse, voll mit Blumen
und malerischen Häusern, ist ein Bummel wert.
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Etwa 200 Meter nach dem Museum findet man das ehemalige Hotel Baudy.
Da wohnten und arbeiteten die Maler der Künstlerkolonie. Heute
noch ist das Hotel Baudy ein Cafe und Restaurant, aber dieses Gasthaus
besitzt am Hinterausgang einen romantischen Rosengarten, wo ein Hauch
von Fin de Siècle schwebt und wo man 1900. Damen fast erblicken
könnte. (Achtung, Hotel Baudy ist kein Museum aber ein Café.
Aber nur Kaffe trinken ist genug um diesen kleinen Schatz zu besichtigen!)
Hotel Baudy - Links:
heute und in 1925 - Rechts: Atelier und Garten
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Dann
liegen die Kirche und der Kirchhof des Dorfes vom Hotel Baudy
nur 200 / 300 Meter entfernt, (immer in der selben und einzigen
Strasse) : da kann man das Grab Monets sehen und auch die Kirche
- eine kleine Landkirche - besuchen.
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