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Giverny, ein Künstlerdorf : 
Museum der Impressionismen
und Hotel Baudy
 

Natürlich, ist der wunderschöne Garten, der vielfach in Motiven Monets erscheint, ein lohnendes Ausflugsziel, aber es gibt auch viel anderes in Giverny zu sehen.

Im späten 19. Jahrhundert reisten zahlreiche amerikanische Maler nach Frankreich, insbesondere nach Giverny, dem Wohnort Monets. So ließ sich eine amerikanische Künstlerkolonie (Mary Cassatt, Lilla Cabot Perry, Willard Metcalf, William Butler…) in Giverny bei Claude Monet nieder, um ihre impressionistischen Maltechniken zu vervollkommnen.

Theodore Butler (links) - Das Rose-Haus , ein von den Malern geliebter Ort (rechts)

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100 Jahre später, wurde ein Museum,  das nur wenige Schritte vom Haus Claude Monets entfernt liegt,  von Daniel J. Terra, einem amerikanischen Industriellen und Kunstliebhaber, gegründet.
Im Jahre 2009, wurde das Museum Amerikanischer Kunst   ein Museum der Impressionismen  geworden, das Wanderausstellungen zeigt


Garten des  Museums der Impressionismen 

Die moderne Architektur des am Hügel erbauten Hauses fügt sich dank der Blumenpracht der Gärten und Mohnblumenwiese, die das Gebäude umgeben, harmonisch in die Landschaft von Giverny ein.

Ausstellungen 2009

23. August 2009 bis 31. Oktober 2009 : Joan Mitchell
Joan Mitchel (1926- 1992) war eine der größten amerikanischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wurde in Chicago geboren und verbrachte die größte Zeit ihrer Kariere in Vetheuil, ganz in der Nähe von Giverny. Zwei Dörfer die eine bedeutende Rolle in der künstlerischen Entwicklung Claude Monets gespielt haben.
Die von Joan Mitchel in den 50. Jahren entwickelt abstrakte Malerei, immens, leuchtend, energiegeladen,
bezieht sich zutiefst auf die Natur. (Das große Tal, die Sonnenblumen, Linden, Felder)
Ihr Atelier in Vetheuil, das einen wunderschönen Ausblick auf die Seine hatte, war ganz von dieser Natur umgeben.
Mit mehr als 30 monumentalen Gemälden aus Frankreich und den USA und einem umfangreichen Katalog, stellt diese Ausstellung eine komplette, vibrante Wiedergabe der Werke von Joan Mitchel von 1950 bis 1992, dar

Nachdem Sie das Museum gesehen haben, ist es empfohlen bis zur Kirche zu Fuß zu gehen : Claude Monet Strasse, voll mit Blumen und malerischen Häusern, ist ein Bummel wert.


Etwa 200 Meter nach dem Museum findet man das ehemalige Hotel Baudy. Da wohnten und arbeiteten die Maler der Künstlerkolonie. Heute noch ist das Hotel Baudy ein Cafe und Restaurant, aber dieses Gasthaus besitzt am Hinterausgang einen romantischen Rosengarten, wo ein Hauch von Fin de Siècle schwebt und wo man 1900. Damen fast erblicken könnte. (Achtung, Hotel Baudy ist kein Museum aber ein Café. Aber nur Kaffe trinken ist genug um diesen kleinen Schatz zu besichtigen!)

Musée des Impressionismes

99, rue Claude Monet - 27620 Giverny, France -
  http://www.museedesimpressionnismesgiverny.com/
: 33 (0) 2 32 51 94 65  -   : 33 (0) 2 32 51 94 67   -    contact@maag.org

Zeitpläne
Vom 1. Mai bis 31. Oktober: alle Tage von 10:00 offen. (letzte Zulassung 17:30),

Tarife
Kostenlos der erste Sonntag des Monats Erwachsene: 5,50

 

Hotel Baudy - Links: heute und in 1925 - Rechts: Atelier und Garten

Dann liegen die Kirche und der Kirchhof des Dorfes vom Hotel Baudy nur 200 / 300 Meter entfernt, (immer in der selben und einzigen Strasse) : da kann man das Grab Monets sehen und auch die Kirche - eine kleine Landkirche - besuchen.

 

Ancien Hôtel Baudy
Museum-restaurant
81, rue Claude Monet - 27620 Giverny  -
 &  : 33 (0) 2 32 21 10 0 -    baudy@giverny.fr
Alle Tage außer dem Montag des 1. April bis 31. Oktober von 09:30 am spät Abend offen