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Das Museum von Vernon


Zwischen 1577 und der Französischen Revolution wohnte die Familie Le Moine de Bellisle, der Herr von Vernonnet (am anderen Ufer der Seine) in diesem 15. Jahrhundert Gebäude an der Ecke der Rue du Pont (Brücke Strasse) und Rue Carnot (damals die Hauptstraße). Mit der Zeit und mit der Revolution wurde der Besitz zerstückelt, als Hotel und schließlich als Gendarmerie bis 1964 genutzt, bevor das Museum hier eingesetzt wurde.



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Natürlich haben lokale Geschichte und Archäologie ihren Platz im Museum aber drei Abteilungen sind besonders merkwürdig: die Tierwelt, die Zeichnungen. und die Künstler von Giverny.

Die Tierwelt :diese Abteilung wurde 1980 gegründet. Horace Vernet, Roger Reboussin, Jean-Charles Duval, Paul Jouve, Bela Voros, Vallette, Roger Godchaux, Pompon, Louis de Monard, Victor Peter, Di Palma, Sandoz, Bugatti, Nam, Steinlen - dies sind nur einige Namen der Künstler der zahlreichen Tierdarstellungen aus der Sammlung des Museums

Nach dem Tod Yvan Lambertys, eines belgischen Sammlers und großen Liebhabers von Steinlen, Jehan Rictus und Richepin, in St Marcel, in der Nähe von Vernon, schenkte seine Ehefrau dem Museum viele Zeichnungen und Gemälde von Steinlen so dass das Museum für seine große thematische Sammlung ‚die von Humoristen gesehene französische Gesellschaft, berühmt geworden ist.

Neben der Landschaftsmalerei, die im 19. Jahrhundert Mode war, (Werke von Rosa Bonheur, K. Daubigny, Prieur, Dainville, Lacoste, Cazin, Goeneutte oder Bastien-Lepage, stellt das Museum die Maler von Giverny aus und erstens Claude Monet ("Nymphéas, 1908" [Seerosen] und "Effet de soleil couchant à Pourville" [Untergehende Sonne in Pourville]) aber auch , Mary und Frederick MacMonnies: "Coin de parc sous la neige" (Park im Schnee) oder die zwei Reitergruppen im Museumshof, Blanche Hoschedé (Tochter von Alice Hoschedé, der zweiten Ehefrau von Monet), Theodore Butler (Monets Schwiegersohn) oder Dawson Dawson-Watson (ein Engländer mit solch einem seltsamen Namen!).

Claude Monet - Seerosen - Untergehende Sonne in Pourville (unten)



Von Pierre Bonnard, dem Nachbar von Monet zwischen 1912 und 1926, ist das Gemälde "La Seine à Rolleboise" [Die Seine bei Rolleboise, 1910], die Zeichnung "Femme au tub" (Frau in der Badewanne) und der "Vue de Vernon" [Blick auf Vernon, 1911] ausgestellt.
Maurice Denis, Edouard Vuillard und Ker Xavier Roussel, die Generation nach Monet, sind auch in dieser Abteilung zu bewundern.

 


Praktische Informationen:
Musée A.G. Poulain
12, rue du Pont - 27200 Vernon (N° 14 auf der Karte von Vernon)
Tel : 02.32.21.28.09 - Fax : 02.32.51.11.17
Website : http:/www.ville-vernon27.fr/musee/

Öffnungzeiten:
Ganzjährig geöffnet, montags und an bestimmten Feiertagen geschlossen
1. April - 31. Oktober: Dienstag bis Freitag: 10.30 - 12.30 Uhr und 14 - 18 Uhr
Samstag und Sonntag: 14 - 18 Uhr
2. November - 31. März: Dienstag bis Sonntag: 14 - 17.30 Uhr
Kostenloser Eintritt jeden Mittwoch.